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 Berufs- und Studienwahl - wie Eltern begleiten können!  Die Entwicklung einer beruflichen Perspektive ist eine Herausforderung für Jugendliche und ihre Eltern. Einige haben ihr Berufsziel schon früh fest vor Augen, viele tun sich angesichts der Vielfalt der Bildungs- und Ausbildungswege aber schwer mit der Entscheidung. Ein frühzeitiges Thematisieren ist wichtig - am Ende der 9. Klasse werden schon erste Weichen gestellt, je nach Schulform: Ausbildungsbeginn, Wechsel der Schulform oder Wahl und Abwahl von Fächern. Der Bewerberauswahl beginnt bei den Unternehmen bis zu eineinhalb Jahre vor Ausbildungsstart.  Zur Zeit brechen mehr als ein Viertel der Bachelorstudenten ihr Studium vorzeitig ab, im Bereich Mathe und Naturwissenschaften liegt die Quote deutlich höher. Auch bei Ausbildungen liegt die Ab-bruchquote bei ca. 24 %. Hinzu kommen die Schulabgänger ohne Abschluss.  Kinder wählen Mama oder Papa zum Berufsberater  Die Bedeutung der Eltern bei der Berufswahl wird oft unterschätzt. Die Eltern spielen eine viel grö-ßere Rolle als viele vermuten. Studien belegen, dass die Eltern für die Kinder bei der Berufswahl als Vorbild und Unterstützer dienen. Die Berufsorientierung ist einer der wenigen Bereiche, indem Kin-der trotz Pubertät die Eltern um Rat fragen.  Wertvoll sind hier vor allem der Erfahrungsschatz der Eltern und die familiäre Bindung seit etlichen Jahren. Eltern kennen die eigenen Kinder besser als jeder Berufsberater, wissen von den Schwächen und natürlich auch von den Stärken. Elternarbeit lebt allerdings auch von Toleranz. Begleitung bei der Berufswahl bedeutet nicht, das Kind in den eigenen Traumberuf zu drängen. Stattdessen sollte man offen für das „Anderssein“ des Kindes sein und es dahingehend unterstützen.  Was Eltern konkret tun können      Es gibt eine Menge an Informationen. Vielen Jugendlichen fällt jedoch die gezielte Beschaf-fung und Auswertung schwer. Nehmen Sie sich die Zeit, zusammen mit Ihrem Kind Informa-tionen zusammenzutragen. Wägen Sie gemeinsam ab, welche Berufsfelder in die engere Wahl kommen.     Haben Sie ein offenes Ohr für die Interessen und Wünsche sowie die Stärken des Kindes. Welche Fächer liegen ihm in der Schule? Welche Hobbys hat es? Informieren Sie sich, welche Berufe es in diesen Bereichen gibt und machen Sie Ihrem Kind konkrete Vorschläge. Seien Sie aber nicht enttäuscht, wenn es Ihre Favoriten strikt ablehnt, denken Sie stattdessen in eine neue Richtung. Die Berufswahl ist ein Prozess, den Sie zwar mitgestalten, aber nicht kontrol-lieren können.     Ermutigen Sie Ihr Kind, auch bei Misserfolgen an sich zu glauben. Geben Sie beispielsweise bei gescheiterten Bewerbungsgesprächen oder gar einem Studiumabbruch emotionalen Rück-halt. Machen Sie Ihrem Kind keine Vorwürfe, sondern zeigen Sie ihm den Weg zum Neustart.  Welche Angebote unterstützen dabei?   Kein Abschluss ohne Anschluss  Diese Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen, soll den Übergang zwischen Schule und Beruf strukturiert gestalten und wird an immer mehr Schulen im Kreis Mettmann umgesetzt. Das Programm richtet sich an Schüler und Schülerinnen ab Klasse 8. Fragen Sie an der Schule Ihres Kindes nach, wie die Umsetzung erfolgt, und welcher Lehrer Ansprechpartner für die Studien- und Berufsorientierung ist.   Einen Überblick über die einzelnen Bausteine finden Sie hier: Weiterlesen Kein Abschluss ohne Abschluss  Als Teil dieses Prozesses erhalten die Jugendlichen den Ordner "Berufswahlpass NRW", zu dem es auch eine informative Website gibt.  Hier gibt es auch einen Fahrplan, mit den wichtigsten Terminen:      Planet Beruf       Ausprobieren, schnuppern und testen!  Legen Sie Ihrem Kind nahe, sich mit bestimmten Studiengängen oder Ausbildungsberufen näher zu beschäftigen. Besuchen Sie gemeinsam Berufsorientierungsmessen oder Infotage. Erkundigen Sie sich nach Gastvorlesungen oder Praktika.  Girl`s Day bzw. Boys' Day - jedes Jahr im April  Eine gute Gelegenheit in die Berufswelt hineinzuschnuppern - Plätze können hier gebucht werden: www.girls-day.de/ und www.boys-day.de/      Berufsorientierungsbörse BOB  Jedes Jahr im Mai mit über 100 Messenständen von Unternehmen, Schulen und Hochschulen mit Expertenvorträgen und Terminen für Einzelgespräche. Mehr Info, wie die BOB optimal genutzt werden kann:      BOB für Eltern     BOB für Schüler  Beratung:  Als Eltern sind Sie in der Berufswahl Ihres Kindes involviert. Sie müssen aber nicht alles wissen. Nehmen Sie deshalb auch die Hilfe von externen Beratern an.      Arbeitsagentur: Zwischen Schule und Beruf: Berufsinformationszentrum BIZ in Mettmann, Marie-Curie-Str. 1-5     Studienberatung der Uni Köln     Studienberatung der Uni Düsseldorf  Speziell für Mädchen   Mit dem Taschenkalender "Mädchenmerker", den der Kreis Mettmann jedes Jahr zum Schuljahresbe-ginn herausgibt, möchte der Kreis Mädchen und jungen Frauen bei der Auswahl des richtigen Beru-fes Hilfestellung leisten und einen Überblick über das Spektrum der Berufe geben.  Neben Einblicken in verschiedene – bekannte und weniger bekannte – Ausbildungsberufe bekommen die Mädchen einen umfassenden Überblick über berufsbezogene schulische Ausbildungsmöglichkei-ten, wie zum Beispiel an den Berufskollegs des Kreises, an Fachhochschulen und Universitäten. Ein Test über die eigenen Stärken und Kompetenzen hilft darüber hinaus bei der erfolgreichen Berufswahl.   Mädchenmerker Kreis Mettmann Aktuelle Termine  Sa 05.11.2016 / 00:00 Uhr Flohmärkte & Trödelbörsen in Langenfeld & Umgebung  Sa 05.11.2016 / 12:00 - 13:00 Uhr Vorlesestunden für Kinder von 6-10 Jahren  So 06.11.2016 / 00:00 Uhr Flohmärkte & Trödelbörsen in Langenfeld & Umgebung  Di 08.11.2016 / 09:00 - 11:00 Uhr Individuelle Erst-Beratung: Vereinbarkeit Familie & Beruf  Mi 09.11.2016 / 19:30 - Uhr Windspiel - Selbsthilfegruppe für früh verwaiste Eltern Unser Newsletter  Informiert Sie monatlich über interessante Termine für Familien in und um Langenfeld und weitere Themen rund um das Familienleben. Unseren aktuellen Newsletter finden Sie hier.     Werbepartner des Monats Banner Freiraum (2)

„Kein Abschluss ohne Anschluss“ ist eine Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie soll den Übergang zwischen Schule und Beruf langfristig und strukturiert gestalten und Schülerinnen und Schüler aller Schulformen bei der Orientierung für den richtigen Beruf oder das richtige Studium unterstützen.

Die Partner im Ausbildungskonsens NRW - die Landesregierung, die Bundesagentur für Arbeit, die Sozialpartner sowie die Kammern und Kommunen, haben sich 2011 auf das Gesamtkonzept für einen systematischen Übergang von der Schule in den Beruf verständigt und die gemeinsame Umsetzung vereinbart. 

Grundlegende Informationen und Videos über das Programm gibt es der Website des NRW-Arbeitsministeriums. Kein Abschluss ohne Anschluss / Basisinformationen.

Einen Überblick im Video gibt es auf der Website des NRW-Ministeriums für Schule und Weiterbildung: www.berufsorientierung-nrw.de/Erklärfilm

Angebote vor Ort:

Die Angebote vor Ort werden von regionalen Stellen koordiniert, es lohnt sich auch einen Blick auf die Nachbarregionen zu werfen, da die eingestellten Informationen unterschiedlich detailliert sind.

 

Der Ablauf im einzelnen:

Spätestens ab Klasse 8 erhalten alle Schülerinnen und Schüler über ihre Schulen eine verbindliche, systematische Berufs- und Studienorientierung, dafür sind sogenannte Standardelemente entwickelt worden. Ziel ist folgender Ablauf, der an immer mehr Schulen umgesetzt wird:

1. Potenzialanalyse (Klasse 8 /1. Halbjahr)

Ermittlung von individuellen Stärken und Interessen, sowie berufsrelevanten Kompetenzen an einem "Test-Tag" mit anschließendem individuellen Auswertungsgespräch.
Mehr Info: www.bwp-nrw.de/potenzial/potenzialanalyse-was-ist-das-ueberhaupt/

Aushändigung des Ordners "Berufswahlpass NRW" des Schulministeriums NRW als Arbeitsunterlage - die begleitende Internetseite (http://www.bwp-nrw.de/los-gehts) bietet einen übersichtlichen Einstieg in das Thema:  

 

2. Berufsfeld-Erkundung: (Klasse 8 / 2. Halbjahr)

Auf Basis der ermittelten Fähigkeiten und Interesssen sollen 3 Berufsfelder jeweils 1 Tag lang erkundet werden. (Insgesamt gibt es 16 Berufsfelder).  

Einige Regionen bieten Buchungsportale an, über die von Unternehmen eingestellte Angebote gebucht werden können

 

Eine gute Gelegenheit in die Berufswelt hineinzuschnuppern ist auch der jährliche Girl`s Day bzw. Boys' Day im Frühjahr jeden Jahres.

 

3. Schülerpraktikum (9.Klasse)

Das dreiwöchige Praktikum in einem Unternehmen soll weitere Einblicke in Berufsfeld. Möglicherweise können sich auch Änderungen für den weiteren Schulweg ergeben: Der Weg zum Fachabitur oder Abitur kann auch über Berufskollegs erfolgen.

Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf oder bei denen der  Abschluss gefährdet ist, können über die Schule Langzeitpraktika (während des Schulhalbjahrs) oder dreitägige Praxiskurse bei Bildungsträgern absolvieren.

 

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